Es sind die kleinen Dinge, die unsere Welt verändern.


Es sind meistens die kleinen Dinge, die eine gesamte Situation verändern zu vermögen.

Wer kennt sie nicht, diese besonders zermürbenden Tage oder auch nur diese Momente, in denen man durch den Tag hetzt und selbst wenn man wollte, kaum aus der Mühle der Ereignisse findet. Vom Einen ins Andere stolpernd, dort ruft Jemand, hier kocht das Essen über, gefühlt tausend Dinge warten darauf, dass ich sie endlich erledige. Zusätzlich haben ausreichend viele Menschen und Haustiere noch berechtigte Bedürfnisse an mich.

Stolz darauf in der ganzen Situation noch irgendwie den Überblick und ein Maß an Kontrolle behalten zu haben, aber tief drinnen einfach so müde. Ein solcher Tag löst den nächsten ab und hier und da versuche ich das kleine bisschen freie Zeit zu ergattern und möglichst so schnell und viel aufzutanken, dass jedes kleine Zeitfenster mich schon deshalb wieder stresst. Mein innerer Dialog wird zusehends kritischer mit meinem Umfeld. "Als hätte ich nicht schon genug zu tun, lassen sie hier noch alles stehen und ich muss aufräumen." "Der Rasen muss gemäht werden, warum sehen die Anderen das nicht?" Ich beobachte meine Gedanken und weiß, dass sie für meine Ausgangslage jetzt nicht dienlich sind. Aber sie sind da und es kommen immer mehr von der Sorte. Puh. Ich weiß jetzt hilft nur eins, Pause, Meditation, raus aus dem Teufelskreis. Ein Blick in meinen Kalender genügt, um mir diese Träumerei aus dem Kopf zu schlagen. Also nehme ich mir fest vor wenigstens die Abende vor dem Einschlafen zu meditieren.


Hätte ich nicht schon so viele Jahre das Jonglieren mit Überforderung, Stress und Heilung geübt, würde mir das an dieser Stelle vermutlich nichtmal einfallen mit dem Meditieren. Aber viele Jahre try and error haben sich ausgezahlt und ich weiß, dass Meditation für mich die absolut zuverlässigste Methode ist, um aus scheinbar unüberwindbaren Teufelskreisen auszubrechen.


Es sind die kleinen Dinge, wie die Meditation, die eine so große Kraft der Veränderung birgen.

Oder ich denke an dieses eine aufbauende Wort von meiner Freundin, die Anerkennung meiner Bürden von meinem Mitbewohner. Ein Wort, ein Satz, ein zustimmendes ehrlich mitfühlendes Nicken und meine Welt ist plötzlich eine andere.

Deshalb sind Krisen auch da, um das wieder zu spüren. Zu spüren, dass es nicht viel braucht um die eigene Welt und die der anderen positiv zu verändern.


Egal wie auswegslos und eingefahren eine Situation auch scheint, sie ist veränderbar. Nimm Dir Zeit für Dich, auch wenn es nur 10 Minuten sind und schließe die Augen und meditiere. Du wirst die Veränderung vlt. nicht sofort wahrnehmen können, aber jede Unterbrechung Deiner aktuellen Energien und eine Zentrierung nach Innen, verändert Deine Schwingung. Und Du strahlst automatisch eine Veränderung in die Welt aus und Deine Welt verändet sich. Plötzlich tauchen freie Zeitfenster auf, unbedachter Unterstützer tauchen auf der Bildfläche auf oder uns werden echte Seelengeschenke gemacht.


Und werde zum Verschenker von Kleinigkeiten. Achte die Kraft der kleinen Dinge, der kleinen Gesten, liebevoller Worte und verschenke Dein Mitgefühl, Dein Zuhören, Dein Zustimmen und Deine Freundlichkeit. Auch an Dich selbst.



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