Wie Du Dein schlechtes Gefühl jetzt in Freude verwandelst, egal wie die Umstände sind.


Wir alle möchten uns gern gut fühlen, denn gute Gefühle machen uns lebendig. Wir fühlen uns voller, liebender, zufriedener, mehr im Einklang mit unserer wahren inneren Größe. Wenn wir uns gut fühlen, dann sehen wir das Leben nicht so eng, können großzügiger sein, wertschätzender und mit dem FLOW gehen. Wir sind liebevoller mit uns selbst und mit unserer Umwelt, wir sind produktiver, inspirierter und mehr im Gefühl, als im Geist. Wir sehen mehr Lösungen als Probleme.

Jeder menschliche Antrieb ist letztlich nur von unseren Gefühlen gesteuert, um bestimmte positive Gefühle zu provozieren oder vermeintliche schmerzliche und negative Gefühle zu vermeiden.

So wortgewaltig unser Verstand auch die Geschichte erzählen kann, warum wir Dieses oder Jenes tun, am Ende ist die Hauptmotivation eben doch nur das Gefühl, was wir uns davon versprechen und der Rest irgendeine austauschbare Geschichte unseres Verstandes. Es ist so banal und einfach, dass wir es wahrscheinlich deshalb ständig aus den Augen verlieren, uns um unseren Gefühlszustand aktiv zu kümmern. Ja unseren Gefühlszustand sogar wichtiger zu nehmen, als alles was wir sonst fokussieren könnten.

Doch ist es in den meisten Fällen nicht sogar so, dass wir Menschen glauben, keine Kontrolle über unsere Gefühle zu haben? Dass wir so sehr darauf konditioniert wurden, dass unsere Gefühle von den Umständen abhängen, dass wir deshalb garnicht erst versuchen direkt auf unsere Gefühle einzuwirken? Weshalb wir riesige Umwege gehen, uns im Außen abmühen, kämpfen, durchhalten und teils jahrelang einem ganz bestimmten Weg folgen, von dem wir uns am Ende Erfülllung und Freude versprechen, nur um dann festzstellen, dass die Erfüllung niemals von dem Zielumstand im Außen abhängt, sondern immer nur von unsere inneren Einstellung.

Es ist so einfach, aber eben auch so anders zu dem, was wir gelernt haben, dass es einen echten Umlernungsprozess bedarf. Oder wie manche Menschen so schön sagen, dass wir wieder verlernen müssen, was wir bereits gelernt haben.

Das größte Misverständnis liegt in meiner Beobachtung darin, dass wir glauben es wäre unser Bauchgefühl, dass uns mit dem schlechten Gefühl vor etwas warnt.

Vor einem Betrug, einem Mangel, Unehrlichkeit, dem falschen Weg usw. Wir glauben, dass unser Bauchgefühl/ unsere Intuition uns Aufschluss darüber gibt, was wir jetzt tun oder nicht tun sollten. Was zumindest halb richtig ist. Es dient uns als Orientierung, als Navigation. Aber nicht in erster Linie für das was wir im Außen tun oder unterlassen sollten, sondern in allererster Linie nur für das, was wir gerade gedanklich fokussieren in uns.

Heißt, meine Angst taucht nicht auf, weil ich jetzt gleich zwangsläufig etwas bedrohliches zu erwarten habe, sondern weil ich Gedanken denke, die bedrohlich sind und nicht im Einklang mit meiner wahren Seelennatur. Mein Bauchgefühl warnt mich nicht vor Menschen oder Umständen, sondern davor, welche Bedeutung und Macht ich ihnen gegeben habe auf der gedanklichen Ebene. Immer wenn ein schlechtes Gefühl auftaucht heißt das, dass ich diesen Umstand oder diesen Menschen in einer Art bewerte oder ihm Bedeutung verleihe, die nicht meiner innersten und höchsten Wahrheit entspricht.

Unsere Gefühle können nie eine äußere Wahrheit umfassen, sondern immer nur unsere Innere. Denn in Wahrheit sind Umstände ohne eine innewohnende Bedeutung, erst wir geben dem was wir sehen und erleben Bedeutung und bestimmen damit, wie wir uns fühlen. Je näher wir die Gedanken und Bedeutungen an unserer göttlichen und liebenden Schöpfernatur und unserem göttlichen Bewusstsein ausrichten, umso besser fühlen wir uns.

Damit sind wir in jedem Moment komplett frei und haben immer und zu jedem Zeitpunkt die ganze Macht, unsere Gefühle durch neue Gedanken und Bewertungen der Realität zu verändern.

Frage Dich, was Du jetzt gerade fühlst, und wie Du Dich stattdessen lieber fühlen möchtest.

Dann schreibe kurz und knapp auf, welche Umstände dazu führen, dass Du Dich so fühlst, wie Du Dich gerade fühlst.

Jetzt finde mindestens 3 Gründe, warum diese Umstände auch großes Glück bedeuten könnten und welcher Gewinn darin steckt. Frage Dich, was der Schöpfergedanke der Liebe hinter diesem Umstand ist? Was schenkt Dir dieser Umstand?

Du wirst sehen, dass unsere Gefühle sich sofort verändern, wenn wir neue Gedanken wählen. Oder mache es wie Byron Katie und frage Dich bei jedem belastenden Gedanken, wie Du Dich ohne diesen Gedanken fühlen würdest. Um damit erstmal zu spüren, wie abhängig unsere Gefühle allein von einem einzigen aktiven Gedanken sind und innerhalb von wenigen Sekunden vollständig verschwinden, wenn der Gedanke verschwindet.

Wenn wir viele unechte Gedanken in uns aktiv haben, dann müssen wir auch mehr neue Gedanken auswählen, bis wir uns deutlich besser fühlen. Das ist eben wie aufräumen im echten Leben. Wenn ich viel Müll rumliegen habe, dann dauert das Aufräumen und Sauber Machen ein bisschen länger. Aber es kann niemals erfolglos bleiben, wenn man denn dran bleibt.

Noch ein Tipp zum Schluss. Je schlechter wir uns fühlen, umso dienlicher ist es, mit sehr allgemeinen Gedanken zu starten. Z.B. sich ganz allgemein auf alles Gute was jetzt da ist, zu konzentrieren. Oder welche erntereiche Prüfung diese Situation gerade ist.

Mein persönlicher Favorit ist dieses Gedankenmodell als Beispiel, wie ich mich aus schlechten Gefühlen herausarbeite:

"Ich erkenne in diesem Umstand die Herausforderung, mich weiterzuentwickeln und alte Illusionen, welche diesen Umstand erzeugten nun zu durchschauen. Diese Situation bietet mir alles, was ich brauche, um entweder in mein altes reaktives Schmerzmuster zu fallen oder aber wie ein Phönix aus der Asche hinaufzusteigen und zu demonstrieren, wer ich in Zukunft sein werde. Ich erkenne all meine Macht, jetzt, allein mit meinen Gedanken diese Situation zu einem Segen werden zu lassen. Nichts im Außen kann mir weh tun, außer meine ausgewählten Gedanken und wie ich die Situation bewerte. Ich kann alles sein, was ich sein will, jetzt, unabhängig von dem was ist. Ich bin die Liebe und wenn ich die Liebe in diesem Umstand erkennen kann, dann verwandele ich nicht nur mich, sondern alle Beteiligten. Ich erkenne, dass niemals Etwas oder Jemand außerhalb von mir die Macht hatte, über mein GUTFÜHLEN zu entscheiden. Ich bin, war und werde immer frei sein, wenn ich meine Gedanken danach auswähle. Ich bin großartig und ich liebe diesen Umstand, weil er die Kraft hat, mich meiner höchsten Wahrheit näher zu bringen und mein Bewusstsein zu erleuchten. Ich liebe es, weil es ,mir die Möglichkeit gibt, mich für die Liebe zu entscheiden."

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